← Übersicht
Pedro Urruchurtu

Pedro Urruchurtu

Vente Venezuela

Pedro Urruchurtu ist ein venezolanischer Politikwissenschaftler, Universitätsdozent und Pro-Demokratie-Aktivist. Er koordiniert die internationalen Beziehungen für die Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado sowie den designierten Präsidenten Edmundo González Urrutia. Durch diese Rolle wurde er zur Zielscheibe politischer Verfolgung durch das Maduro-Regime. Im März 2024 suchte er angesichts politisch motivierter Anklagen und drohender Verhaftung gemeinsam mit anderen Oppositionsmitgliedern Asyl in der argentinischen Botschaft in Caracas. Venezolanische Sicherheitskräfte belagerten daraufhin die diplomatische Residenz; berichtet wurde von Überwachung, Einschüchterung und Einschränkungen der Grundversorgung. Urruchurtu und seine Kolleg:innen blieben 412 Tage eingeschlossen, bevor sie durch eine riskante internationale Operation entkommen konnten und im Mai 2025 in den USA in Sicherheit gelangten. Seit seiner Freilassung hat er vor dem UN-Menschenrechtsrat über den Einsatz diplomatischer Belagerung als Mittel politischer Repression durch das Regime ausgesagt und trat nur zwei Wochen nach seiner Flucht beim Oslo Freedom Forum auf — sein erster öffentlicher Auftritt nach der Wiedererlangung seiner Freiheit. Er setzt sich weiterhin gemeinsam mit María Corina Machado für einen demokratischen Übergang in Venezuela ein und tritt für die Anerkennung Edmundo Gonzálezs als legitimen Präsidenten des Landes sowie für die Freilassung politischer Gefangener ein.