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Steven Kefas

Steven Kefas

Journalist, Nigeria

Steven Kefas ist ein nigerianischer Journalist und Menschenrechtsaktivist, bekannt für seine umfassende Berichterstattung und sein Engagement gegen den ethno-religiösen Terror islamistischer Fulani-Hirtenmilizen in Nigerias Middle-Belt-Region. Als besorgter Bürger, der zum Bürgerreporter wurde, begann er 2014, Gräueltaten zu dokumentieren und auf die überproportionale Gewalt gegen christliche Bauerngemeinschaften aufmerksam zu machen. Er hat aus den Krisengebieten berichtet und oft als Erster über Angriffe auf entlegene Gemeinden berichtet, die weltweit Schlagzeilen machten — darunter die Entführung von 200 Gottesdienstbesuchern im Bundesstaat Kaduna im Januar 2026. Seine Berichterstattung über Versagen und Vertuschung durch die Regierung hat ihn selbst zur Zielscheibe von Einschüchterung gemacht. 2019 wurde er 162 Tage willkürlich inhaftiert, weil er den Umgang der Regierung des Bundesstaats Kaduna mit der Sicherheitslage kritisiert hatte. Im Juli 2021 drohten ihm die Milizen in einem Brief, ihn zu jagen, und 2022 überlebte er einen Giftanschlag, der ihn wochenlang ins Krankenhaus brachte. Im selben Jahr musste er nach der Ermordung zweier befreundeter Priester vorübergehend ins Exil gehen. Er ist Gründer des unabhängigen Online-Nachrichtenportals The Middle Belt Times und hat für TMS News Abuja und TruthNigeria berichtet. Als leitender Analyst des Observatory for Religious Freedom in Africa (ORFA) hat er mehrere Berichte mit Daten und Analysen zur Gewalt gegen religiöse Gemeinschaften in Nigeria verfasst. Kefas ist außerdem Gründer der Community Development and Rights Advocacy Foundation, die von der Gewalt im Middle Belt vertriebene Gemeinden unterstützt.